
Oliver Ruhnert wieder Chefscout Er wollte in den Bundestag, nun ist er zurück beim 1. FC Union
Der langjährige Bundesliga-Manager Oliver Ruhnert arbeitet nach seiner gescheiterten Kandidatur für den Bundestag wieder für den 1. FC Union Berlin.
"Es gibt nicht viel zu sagen. Der Vertrag ruhte. Der Vertrag ist wieder am Laufen. Er arbeitet wieder für Union Berlin", sagte Geschäftsführer Sport Horst Heldt in einer Medienrunde am Donnerstag.
Als Chefscout in Planungen für neue Saison involviert
Ruhnert unterstütze ihn als Chefscout bei der Planung für die neue Saison und sei wieder fester Bestandteil des Klubs. "Ich bin froh, dass Oli an meiner Seite ist", sagte Heldt.
"Ich glaube, dass es ganz wichtig ist, möglichst viel Expertise um sich herum zu haben. Menschen mit Qualitäten an seiner Seite zu haben", sagte Heldt über die Aufgabenteilung. Am Ende stehe er aber bei den Entscheidungen in der Verantwortung. Er kommuniziere regelmäßig mit Ruhnert auf verschiedenen Wegen, "auch noch altmodisch über SMS, weil Oli ja kein WhatsApp hat."
Berliner Spitzenkandidat des BSW
Der ehemalige Leiter der Nachwuchsabteilung des FC Schalke 04 arbeitete seit 2017 erst als Chefscout und dann als Sport-Geschäftsführer mit großem Erfolg für die Unioner. Auf eigenen Wunsch übernahm Ruhnert vor dieser Saison wieder die Position des Chefscouts.
Ab Januar 2025 ließ er diese ruhen, um sich auf seinen Wahlkampf für das Bündnis Sahra Wagenknecht zu konzentrieren. Nachdem die Partei den Einzug in den Bundestag verpasst hatte, hatte er bereits signalisiert, wieder in den Profi-Fußball zurückkehren zu wollen.