
Fußball | DFB-Pokal Pokal-Aus im Halbfinale: RB Leipzig scheitert in Stuttgart
Saisonziel Nr. 2 ist futsch: Nach dem frühen Aus in der Champions League ist RB Leipzig nun auch aus dem DFB-Pokal geflogen. Die Halbfinal-Niederlage am Mittwochabend (02.04.2025) beim VfB Stuttgart gehört allerdings zur Kategorie "Unnötig". Denn hier war für RB deutlich mehr drin.

Jeff Chabot VfB Stuttgart jubelt nach dem 3:1 während des DFB-Pokal - Halbfinal Spiels zwischen VfB Stuttgart und RB Leipzig.
RB Leipzig ist mit einer 1:3-(0:1)-Niederlage beim VfB Stuttgart aus dem DFB-Pokal ausgeschieden. Die Tore für die Schwaben machten Angelo Stiller (5.), Nick Woltemade (57.) und Jamie Leweling (73.). Das zwischenzeitliche 1:2 für das Team von Interimstrainer Zsolt Löw hatte Banjamin Sesko (62.) erzielt. Im Endspiel am 24. Mai in Berlin treffen die Stuttgarter auf den Drittligisten Arminia Bielefeld. RB hingegen kann sich nun vollends auf seine Aufholjagd in der Bundesliga konzentrieren, wo man drei Punkte und sieben Tore hinter einem Champions-League-Platz liegt.

Traumtor zum 1:0
Fünf Großchancen versemmelt
Auch wenn RB nach nur 30 Sekunden eine erste (verpasste) Schusschance hatte, so gehörte die Anfangsphase des Spiels den Stuttgartern. Die gingen dann auch schon mit ihrer zweiten Chance in Führung. Und wie! Angelo Stiller nahm einen von Sesko aus dem Strafraum geköpften Eckball volley und erzielte ein traumhaftes 1:0 (5.). RB ließ sich nach dem Rückstand nicht hängen, machte nach einer knappen Viertelstunde mächtig Druck. Aber: Allein Openda scheiterte drei Mal aussichtsreich an VfB-Keeper Alexander Nübel (15./17./35.). Auch Xavi Simons‘ 19-m-Schuss landete in den Armen von Nübel, und Ridle Baku verfehlte den Kasten nur knapp (37.). Fehlende Effizienz ist jedenfalls nichts Neues für Openda & Co.

Openda mal wieder ohne Abschlussglück
Sesko sorgt für Hoffnung
Die zweite Halbzeit war zu Beginn wie ein Spiegelbild der ersten: RB begann engagiert, und Stuttgart nutzte seine zweite gute Möglichkeit zum 2:0 – Nick Woltemade traf nach einem Ballverlust der Leipziger im Spielaufbau (57.). RB schockte das allerdings nicht wirklich und drängte auf den Anschluss, der dann Sesko quasi auf einer dritten Angriffswelle gelang (62.). Baku hatte fünf Minuten später sogar das 2:2 auf dem Fuß. Aber die Effizienz ging Leipzig weiterhin ab. Was Sesko beim nimmermüden Anrennen RB mit seinem Lattenknaller aus 6 m noch mal unterstrich. Aber da stand es bereits 1:3, denn Leweling hatte für Stuttgart nach einer Ecke zur Vorentscheidung getroffen (73.).

Seskos erster Schuss, der nichtgeblockt wurde, führte zum Anschlusstor
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Sven Kups