Früher Abschied: Alexander Zverev

Tennis in Acapulco Gegen einen Qualifikanten - Zverev scheitert in Runde zwei

Stand: 27.02.2025 08:08 Uhr

Alexander Zverev riss sich das rote Stirnband vom Kopf und schaute frustriert zu Boden: Deutschlands topgesetzter Tennisstar ist bereits in der 2. Runde des ATP-Turniers im mexikanischen Acapulco ausgeschieden.

Der Weltranglistenzweite verlor am Mittwoch (26.02.2025) gegen den US-amerikanischen Qualifikanten Learner Tien (USA) nach einer ganz schwachen Vorstellung mit 3:6, 4:6 und verpasste das Viertelfinale. Nach nur einer Stunde und 28 Minuten war Zverevs Niederlage beim ATP-500-Turnier gegen den erst 19 Jahre alten Weltranglisten-83. besiegelt.

Zuvor in Rio de Janeiro verloren

Schon in der vergangenen Woche war der Hamburger im Viertelfinale des ATP-500-Turniers in Rio de Janeiro vorzeitig ausgeschieden. Neben Zverev schied in Acapulco auch Daniel Altmaier in der Runde der besten 16 aus. Der 26-Jährige aus Kempen verlor gegen den an Position acht gesetzten Tschechen Tomas Machac 6:7 (3:7), 1:6. 

In Mexiko wollte sich Zverev, der schon beim 6:7 (2:7), 6:3, 6:4 in der ersten Runde gegen den Italiener Matteo Arnaldi Probleme offenbarte, nach eher enttäuschenden Auftritten zuletzt Schwung für das erste Masters des Jahres in Indian Wells Anfang März holen. Bei den Sandplatzturnieren in Buenos Aires und Rio de Janeiro war er jeweils im Viertelfinale gescheitert.

Mexiko zuletzt kein gutes Pflaster

In Acapulco hat Zverev in den vergangenen Jahren schon Höhen und Tiefen erlebt. 2021 gewann Zverev das Turnier, 2022 wurde er nach einer Schläger-Attacke auf den Stuhl des Schiedsrichters disqualifiziert. Als "schlimmsten Moment meines Lebens" kommentierte der heute 27-Jährige den Ausraster damals. 2023 ließ Zverev das Hartplatzturnier aus, 2024 scheiterte er bereits in Runde eins - gegen Altmaier.

Hanfmann muss in Chile passen

Ebenfalls beendet ist das ATP-Turnier in Santiago de Chile für Yannick Hanfmann: Der 33-Jährige hat den Einzug ins Viertelfinale nach einem starken Fight nur knapp verpasst. In einem Krimi gegen den an Nummer eins gesetzten Argentinier Francisco Cerúndolo musste sich der Davis-Cup-Spieler aus Karlsruhe am Ende aber knapp mit 2:6, 6:4, 6:7 (5:7) geschlagen geben.

Hanfmann erwischte keinen guten Start, wühlte sich bei dem Sandplatz-Turnier gegen den Favoriten Cerúndolo aber stark zurück in die Partie - im Tiebreak des dritten Satzes fehlte dem Weltranglisten-109. dann aber auch das nötige Glück. Zudem spielte Cerúndolo, der vor rund zwei Wochen im Viertelfinale von Buenos Aires Deutschlands Nummer eins Alexander Zverev ausgeschaltet hatte, seine ganze Klasse aus.