Markus Anfang vom FCK lachend

Fußball | 2. Bundesliga FCK fährt ohne Topscorer, aber mit "Energie und Push" nach Magdeburg

Stand: 04.04.2025 16:12 Uhr

Der 1. FC Kaiserslautern kann beim 1. FC Magdeburg einen großen Schritt Richtung Aufstieg machen. Verzichten müssen die Pfälzer in dem Auswärtsspiel allerdings auf ihren Topscorer.

Ohne Topscorer Daniel Hanslik muss der Fußball-Zweitligist 1. FC Kaiserslautern am Sonntag (13:30 Uhr) zum Verfolgerduell beim 1. FC Magdeburg antreten. Hanslik, der bisher sieben Tore und zehn Vorlagen beisteuerte, sitzt eine Gelbsperre ab.

Daniel Hanslik wird dem FCK in Magdeburg fehlen

Daniel Hanslik wird dem FCK in Magdeburg fehlen

"Wir wissen, welchen Wert Daniel für uns hat. Er spielt bislang eine gute Saison und ist wertvoll. Wir haben uns Gedanken gemacht, wie wir ihn ersetzen. Ich denke, dass wir seinen Ausfall auffangen können und genug Möglichkeiten haben, darauf zu reagieren", sagte FCK-Trainer Markus Anfang. Weil außer Hanslik nur die verletzten Julian Krahl und Hendrick Zuck ausfallen, hat Anfang aber nahezu seinen kompletten Kader zur Verfügung.

FCK kann Magdeburg im Aufstiegsrennen distanzieren

Gewinnt Kaiserslautern in Magdeburg, könnten die Roten Teufel einen direkten Kontrahenten im Aufstiegsrennen bei dann noch sechs ausstehenden Spielen auf schon sechs Punkte distanzieren.

Auf Rechenspiele will sich Anfang aber nicht einlassen. "Nach dem Sieg gegen Düsseldorf haben wir eine gute Situation. Die Tabelle ist mir natürlich nicht entgangen, aber mit der Ausgangslage beschäftige ich mich nicht. Wir wollen den Weg einfach weitergehen", erklärte der 50-Jährige und ergänzte. "In dem Spiel wird nicht entschieden, wo man am Ende der Saison steht. Wir können in Magdeburg aber den nächsten Schritt machen. Für uns ist das ein positiver Druck."

Euphorie und Energie mitnehmen in die letzten Wochen

Euphorie anstelle von Druck verspürt Florian Kleinhansl - gerade in Bezug auf die Begeisterung und die Aufstiegsträume bei so manchem FCK-Fan. Es gehe darum, in den letzten Wochen "auf der Welle weiter zu surfen" und darum, die Stimmung von außen "als Energie und als Push zu sehen und nicht als Druck", so Kleinhansl gegenüber SWR Sport.

Kleinhansl: "Weiter auf der Welle surfen"

In Magdeburg erwartet Kleinhansl einen Gegner, der guten Fußball spielen kann. Und eine knisternde Atmosphäre: "Wenn man schon mal in der Arena war, weiß man, dass da ein Hexenkessel wartet. Aber das wird uns nicht überraschen, wir sind auch eine gute Stimmung gewohnt." Rund 2.800 Fans werden die Roten Teufel nach Magdeburg begleiten, der Gästeblock ist auverkauft.

Sendung am Fr., 4.4.2025 16:00 Uhr, Der Tag in RLP, SWR1 Rheinland-Pfalz