Die Kölner Haie jubeln gegen den ERC Ingolstadt

DEL-Playoffs Kölner Haie melden sich mit Heimsieg gegen Ingolstadt zurück

Stand: 04.04.2025 21:55 Uhr

Nach der 0:7-Klatsche zum Auftakt der Playoff-Halbfinalserie gegen den ERC Ingolstadt haben die Kölner Haie in eigener Halle den Ausgleich geschafft.

Der KEC setzte sich am Freitagabend mit 5:2 (0:0, 3:1, 2:1) durch und glich damit in der Best-of-seven-Serie zum 1:1 aus. Alexandre Grenier war mit drei Treffern der Mann des Tages für Köln. Spiel drei wird am Sonntag (16.30 Uhr) in Ingolstadt ausgetragen.

Grenier im Glück, keine Tore im ersten Drittel

Die Haie begannen die Partie motiviert und aggressiv, im Fall von Grenier allerdings zu aggressiv. Der Kanadier hatte nach nur anderthalb Spielminuten Glück, dass er für einen Check gegen den Kopf von Leon Hüttl nur eine Zwei-Minuten-Strafe erhielt (2.). Die folgende Unterzahl überstanden die Haie ohne Gegentreffer, auch wenn die Panther durch Kenny Agostino eine gute Chance auf den Führungstreffer hatten (3.).

Auch die Gastgeber konnten ihre erste Überzahlphase der Partie nicht zur Führung nutzen. Die beste Chance hatte Juhani Tyväinen, der frei auf ERC-Goalie Christian Heljanko zulief, aber nur den Pfosten traf (10.). In der Schlussphase des ersten Drittels hatten Daniel Pietta (Ingolstadt/16.) und Gregor MacLeod (Köln/17., 20.) noch gute Chancen, der erste Spielabschnitt endete aber auch aufgrund der zwei starken Goalies Heljano und Julius Hudacek torlos.

Zweites Drittel gehört den Haien

Nach 61 Sekunden im zweiten Drittel war dann Heljano das erste Mal geschlagen. Maximilian Kammerer traf auf Vorarbeit von Frederik Storm zum 1:0 für die Haie und der ersten Kölner Führung in dieser Serie (22.). Die Hausherren ruhten sich auf der Führung nicht aus und erspielten sich einige gute Gelegenheiten, um zu erhöhen. Stattdessen kamen aber die Gäste in der 27. Minute nach einem schön ausgespielten Konter zum Ausgleichstreffer durch Agostino, der von Myles Powell bedient wurde.

Die Kölner Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Grenier traf auf Vorarbeit von MacLeod zur erneuten Führung der Haie (30.) während eines Powerplays. Fünf Minuten später schlug es erneut im Tor der Gäste ein, als Kammerer aus der Distanz zum 3:1 einnetzte (35.). Die Haie waren nun das klar bessere Team und hatten weitere gute Gelegenheiten, ihre Führung auszubauen. Kurz vor der Pause vergab aber auch Ingolstadts Morgan Ellis eine Großchance zum Anschlusstreffer (40.).

Grenier macht alles klar

Kurz nach Beginn des Schlussdrittels handelte sich Kölns Veli-Matti Vittasmäki eine Strafe ein und bescherte Ingolstadt ein Powerplay. Die einzige nennenswerte Chance der Panther in Überzahl hatte Alex Breton, der in der 43. Minute den Außenpfosten traf. Aber auch in Gleichzahl hielt der Druck der Gäste an und wurde letztlich mit dem Anschlusstreffer durch Austen Keating belohnt (51.).

Der ERC drängte in der Folgezeit auf den Ausgleich, während die Haie über Konter ihre Chancen suchten. Dreieinhalb Minuten vor dem Ende nahmen die Gäste bereits ihren Torhüter vom Eis. Eine folgenschwere Entscheidung, wie sich herausstellte. Ein Fehlpass von Mathew Bodie 4:1 landete bei Grenier, der ins leere Tor traf (57.). Nur 19 Sekunden später das gleiche Bild: Diesmal spielte Wayne Simpson den Fehlpass, erneut war Grenier zur Stelle und schoss den Puck ins leere Tor (58.) zum 5:2-Endstand.

Unsere Quelle:

  • Spiel zwischen Kölner Haien und ERC Ingolstadt