
WDR-Sport Weltcupfinale: Werth im Grand Prix Zweite - Sieg für Fry
Rekord-Olympiasiegerin Isabell Werth hat beim Weltcupfinale in Basel einen soliden Start hingelegt.
Auf der Jagd nach ihrem sechsten Titel ritt die erfolgreiche Dressurreiterin der Geschichte zum Auftakt mit Quantaz im Grand Prix ohne große Patzer auf den zweiten Platz, zum Sieg fehlte aber ein ganzes Stück. Rang eins sicherte sich die klar favorisierte Weltmeisterin Charlotte Fry aus Großbritannien.
Werth zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden. "Ich bin sehr glücklich. Er war nicht sehr leicht und konzentriert die letzten Tage", sagte die Rheinbergerin: "Das Ziel und die Herausforderung war es, eine Vorstellung ohne Fehler zu zeigen."
Fry und Glamourdale beeindrucken
Die Olympiadritte Fry sorgte mit ihrem Spitzenpferd Glamourdale für ein erstes Ausrufezeichen. Die 29-Jährige und der 14-jährige Hengst setzten sich mit 77,152 Prozent an die Spitze, Werth kam auf 74,848. Titelverteidiger Patrik Kittel aus Schweden wurde Sechster (73,130). Die weiteren deutschen Reiterpaare Carina Scholz (mit Soiree d'Amour/72,109) als Elfte und Bianca Nowag-Aulenbrock (mit Florine/72,609) auf Platz acht erlebten jeweils ein gelungenes Debüt bei der inoffiziellen Hallen-WM.
In diesem Jahr kehrt das Weltcupfinale nach Austragungen in Omaha/USA und Riad/Saudi-Arabien erstmals seit 2022 nach Europa zurück. Die Titelentscheidung in der Dressur fällt in der Kür am Samstag (19.30 Uhr).
Unsere Quelle:
- Sportinformationsdienst SID