
Basketball-Euroleague Alba verliert trotz Aufholjagd gegen Olympiakos Piräus
Die Basketballer von Alba Berlin haben in ihrem letzten Euroleague-Heimspiel nur knapp eine große Überraschung verpasst.
Gegen Tabellenführer Olympiakos Piräus zeigte der Bundesligist vor allem in der zweiten Hälfte eine starke Leistung, verlor aber doch 92:100 (46:61). Bereits vor der Partie stand fest, dass Alba die Königsklasse zum zweiten Mal in Folge als Schlusslicht beenden wird. Beste Berliner Werfer vor 11.050 Zuschauern waren Yanni Wetzell mit 19, sowie Matt Thomas und Gabriele Procida mit je zwölf Punkten.
Die Gastgeber durften die ersten beiden Punkte in der Partie machen, es sollte aber für lange Zeit die letzte Führung bleiben. Danach drehten die Griechen auf - angefeuert von zahlreichen Fans in der Halle - und trafen fast nach Belieben. Dem hatte Alba zunächst nichts entgegenzusetzen, es war ein Klassenunterschied. Allein im ersten Viertel kassierten die Berliner schon 36 Punkte.

Albas Aufholjagd in der zweiten Hälfte nicht belohnt
Da ging im zweiten Abschnitt auch zunächst so weiter. Der Rückstand wuchs auf 21 Punkte an (19:41). Aber anschließend traf Alba dann besser. Die Berliner bekamen nun auch Freiwürfe und konnten bis zur Pause zumindest etwas verkürzen.
Und das setzten sie nach dem Seitenwechsel fort. Alba kämpfte und wehrte sich mehr. Zu Beginn des letzten Viertels gingen die Berliner sogar wieder mit 81:80 in Führung. Nun war es bis zum Ende eine völlig offene Partie. Bis 82 Sekunden vor Ende hielt Alba die Führung (90:89), aber Piräus hatte danach die besseren Nerven.
Sendung: rbb|24 Inforadio, 04.04.2025, 22:15 Uhr