
Fußball | 2. Bundesliga 1. FC Magdeburg will "enges Spiel" gegen Kaiserslautern gewinnen
Drei Punkte fehlen dem 1. FC Magdeburg zu Relegationsplatz drei. Dort thront Sonntags-Gegner der 1. FC Kaiserslautern. Um die Roten Teufel in die Schranken zu weisen, müssen deren Standards möglichst verhindert werden.
Am Sonntag (13:30 Uhr im Audiostream und im Live-Ticker) steigt das Verfolgerduell der 2. Bundesliga zwischen dem 1. FC Magdeburg und dem 1. FC Kaiserslautern. Das Team von Trainer Christian Titz könnte mit einem Sieg nach Punkten zu den Roten Teufeln aufschließen. Wichtigste Aufgabe wird mit Blick auf die Qualitäten der Gäste bei Standards, diese möglichst zu verhindern. Und damit auch Ragnar Ache, der bereits 16 Tore erzielt hat, aus dem Spiel zu nehmen.

Große Aufgabe für den FCM: Ragnar Ache (re.) aus dem Spiel nehmen.
Christian Titz: "Möglichst keine Standards zulassen"
Titz ist sich dessen bewusst, wie gut der FCK vor allem bei Eckbällen ist. "Das ist eine sehr kampfstarke, kompakt spielende Mannschaft. Bei Eckbällen haben sie höchste Qualität und mit Ragnar Ache einen guten Zielspieler. Wir dürfen möglichst keine Standards zulassen. Und wenn, dann müssen wir als gesamtes Team gut gestaffelt stehen", erklärte der Coach auf der Spieltags-Pressekonferenz. Verzichten muss Titz am Sonntag auf Abwehrmann Daniel Heber, den eine Oberschenkelverletzung ausbremst. Wer für ihn in die Startelf rücken könnte, ließ sich dem Trainer nicht entlocken. Außerdem sind Herbert Bockhorn, Emir Kuhinja, Mo El Hankouri und Lubambo Musonda weiterhin nicht einsetzbar.

Magdeburgs Abwehrspieler Daniel Heber wird am Sonntag fehlen.
Stadion wird ausverkauft sein
Dass den Magdeburgern in den letzten drei Spielen nur zwei Punkte und ein eigenes Tor gelungen waren, macht Titz nicht unruhig. "Es gab immer mal Phasen, wo du nicht immer oben am Peak bist. Wir haben hohes Vertrauen in die Jungs, die bringen Qualität mit. Wir hatten zuletzt auch Gegner, die sehr diszipliniert in der Box verteidigt haben." Es werde ein sehr enges Spiel und man wolle dieses enge Spiel für sich entscheiden. Mit dabei sein werden 27.100 Zuschauer, darunter auch 2.750 Fans vom FCK.
Kaiserslautern ohne Daniel Hanslik
Siegt der FCM, hätte man Platz drei weiter im Blick, bei einer Niederlage könnte der FCK auf sechs Zähler enteilen. Kaiserslautern muss beim Duell in Magdeburg auf Topscorer Daniel Hanslik wegen einer Gelbsperre verzichten. Trainer Markus Anfang glaubt, dass man den Ausfall gut kompensieren kann, zumal ihm fast der komplette Kader zur Verfügung steht. Obwohl Anfang die Tabelle nach eigener Aussage nicht interessiert, ist ihm auch nicht entgangen, dass sein Team mit einem Sieg einen weiteren Schritt in Richtung Aufstiegsränge gehen kann. "In dem Spiel wird nicht entschieden, wo man am Ende der Saison steht. Wir können in Magdeburg aber den nächsten Schritt machen. Für uns ist das ein positiver Druck."

Kaiserslauterns Coach Markus Anfang spürt positiven Druck.
rei/dpa