
Nachholspiel in der DEL Bremerhaven gewinnt zwei Spiele an zwei Tagen
Die Fischtown Pinguins haben innerhalb von nur 24 Stunden zwei Spiele in der DEL gewonnen. Für Düsseldorf wird die Situation hingegen immer prekärer.
Die Bremerhavener gewannen am Mittwoch (26.02.2025) bei den Löwen Frankfurt mit 4:2 (1:0, 0:1, 3:1). Die Löwen, derzeit außerhalb der Pre-Playoff-Plätze, hielten lange Zeit gut mit, doch Bremerhavens Markus Vikingstad entschied das Spiel mit zwei Toren im Schlussdrittel (53. und 60.) zugunsten der Gäste aus dem Norden.
Bemerkenswert: Bremerhaven leistete sich in dem Spiel keine einzige Strafminute, Frankfurt lediglich zwei.
Sieg gegen Mannheim ein Tag zuvor
Gerade einmal 24 Stunden zuvor hatte sich Bremerhaven im Nachholspiel des 41. Spieltags gegen die formstarken Adler Mannheim mit 5:3 (1:2, 3:0, 1:1) durchgesetzt. Mit dem Sieg war klar, dass das Team von Trainer Alexander Sulzer als aktueller Tabellenfünfter nicht mehr von einem der feste Playoff-Plätze verdrängt werden kann.
Zweimal gerieten die Pinguins durch Tore von Markus Hännikäinen (7.) und Daniel Fischbuch (17.) in Rückstand. Doch Vikingstad (17.) und Phillip Bruggisser (26.) glichen jeweils aus. Miha Verlic (36.) und Justin Büsing (37.) brachten die Gastgeber mit einem Doppelschlag in Führung. Tom Kühnhackl verkürzte noch einmal in Unterzahl (44.), ehe Nino Kinder für die Entscheidung sorgte (52.).
Neben Bremerhaven sind bereits Spitzenreiter ERC Ingolstadt, Meister Eisbären Berlin und der EHC München für die Runde der letzten Acht qualifiziert. Die Eisbären Berlin verloren das Nachholspiel beim Tabellenführer ERC Ingolstadt mit 1:3 (0:0, 1:2, 0:1) und haben nun bei nur noch vier ausstehenden Spieltagen elf Punkte Rückstand auf die Oberbayern.
DEG verschärft Krise
Unten in der Tabelle wird die Situation für die Düsseldorfer EG immer prekärer. Drei Tage nach der Torshow bei den Löwen Frankfurt (8:4) unterlag der achtmalige Meister bei den Nürnberg Ice Tigers mit 4:5 (2:1, 1:3, 1:1) und verpasste es, sich von Schlusslicht Augsburg Panther abzusetzen. Düsseldorf hat weiterhin nur einen Punkt Vorsprung.
Im fünftletzten Hauptrundenspiel mussten die Gäste ohne Torjäger Tyler Gaudet auskommen, dennoch ging die DEG durch Paul Postma (8., 27.) und Drake Rymsha (19.) dreimal in Führung. Nürnberg gelang jedoch jeweils der Ausgleich, dann brachte Mark Rassell (39.) die Ice Tigers erstmals nach vorn. Jeremy McKenna sorgte für die Vorentscheidung (49.). Der Anschlusstreffer der Düsseldorfer durch Alexander Ehl brachte nichts mehr (60.).
Düsseldorf bleiben vier Spiele, um den drohenden Absturz in die DEL2 zu verhindern. Unter anderem steht noch das vielleicht entscheidende Duell in Augsburg auf dem Programm (4. März). "Wir haben 60 Minuten nicht das gespielt, was wir spielen sollen", sagte DEG-Stürmer Luis Üffing nach der Niederlage frustriert bei MagentaSport.