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WDR-Sport Iserlohn Roosters – Kopf-an-Kopf-Rennen im Abstiegskampf
In der letzten Saison konnte Iserlohn den Abstieg durch das „Wunder vom Seilersee“ noch verhindern. Jetzt bleiben den Roosters noch vier Spieltage, um ihn erneut abzuwenden.
Auf der Zielgerade der Saison zittern die Sauerländer wie schon im vergangenen Jahr um den Klassenerhalt. In der letzten Saison gelang den Iserlohnern nach einer spektakulären Aufholjagd mit einer tollen Siegesserie im Januar noch vorzeitig aus eigener Kraft der Klassenerhalt. Mit den Top-6-Mannschaften aus Mannheim und Köln erwarten die Roosters auswärts harte Brocken und das möglicherweise schwerste Restprogramm.
Mannheim zuletzt mit einem Durchhänger
Nächster Gegner im Abstiegskampf ist der Tabellen-3. Mannheim, der sich nach sechs Auswärtssiegen in Folge zuletzt Bremerhaven mit 3:5 geschlagen geben musste. Dabei wirkte Mannheim besonders in der Defensive unsicher und agierte unkonzentriert. Die Adler war zuletzt Mitte Januar am Seilersee zu Gast, sie besiegten Iserlohn mit 4:2.
Seit dem jüngsten Aufeinandertreffen hat sich bei den Roosters nicht viel verändert. Iserlohn steht noch immer auf Tabellenplatz zwölf, hat einen Punkt Vorsprung auf die Düsseldorfer EG und zwei Punkte Vorsprung auf Augsburg - und damit auf den Abstiegsplatz.
Iserlohn hat Schicksal selbst in der Hand
Aber: Die Sauerländer haben ihr Schicksal vier Spieltage vor dem Ende der DEL- Hauptrunde selbst in der Hand - vieles läuft auf ein Abstiegsendspiel gegen Augsburg am letzten Spieltag hinaus - der Seilersee ist bereits ausverkauft. Um den Klassenerhalt schon vor dieser Partie in trockenen Tüchern zu haben, bräuchte Iserlohn dringend Siege, womit sich die Roosters aktuell aber schwer tun.

Franz-David Fritzmeier von den Iserlohn Roosters
Auch wenn es zuletzt bei der 2:3-Niederlage gegen Bremerhaven knapp war, stand die Mannschaft von Cheftrainer Franz-David Fritzmeier, der seit der Entlassung von Trainer Doug Shedden als Cheftrainer und Manager in Personalunion tätig ist, am Ende mit leeren Händen da.
Drittmeisten Gegentore der Liga
Fritzmeier weiß, dass besonders die Defensive seines Teams sehr verbesserungswürdig ist. Mit 169 Gegentoren haben die Sauerländer die drittmeisten Treffer in der Liga kassiert, nur die Goalies von Augsburg und Düsseldorf mussten noch häufiger hinter sich greifen. Gegen Mannheim droht zudem der zuletzt angeschlagene Verteidiger Johannes Huß auszufallen.