
Biathlon-Junioren-WM Kaskel läuft bei Junioren-WM in die Top Ten
Fabian Kaskel ist bei der Biathlon-WM der Junioren als bester DSV-Skijäger in die Top Ten gelaufen. Einen Doppel-Erfolg feierte Norwegen.
Bei der Biathlon-Junioren-WM gab es am Donnerstag (27.02.25) keine Einzel-Medaille für die deutschen Nachwuchs-Skijäger zu feiern. Bester DSV-Starter war Fabian Kaskel auf Rang sieben. Der 21-Jährige vom SC Todtnau hatte zuletzt bei der Junioren-EM 2025 im Sprint über die 10 Kilometer Gold gewonnen. Auch bei der Weltmeisterschaft präsentierte er sich im schwedischen Östersund im Einzelrennen über die 15 Kilometer selbstbewusst.
Am Schießstand räumte er souverän 19 Scheiben ab. Allerdings konnte er nach dem einzigen Fehlschuss nicht mehr in den Kampf um Edelmetall eingreifen. "Am Schießstand bin ich zufrieden", so Kaskel, der insgesamt ein starkes Ergebnis einfuhr. In der Loipe sah der 21-Jährige allerdings noch Potenzial: "Hintenraus wurde es doch relativ zäh."
2:23.4 Minuten fehlten ihm am Ende auf die Bestzeit (36.54.5 Min.) von Sieger Sivert Gerhardsen. Der Norweger verwies seinen Teamkollegen Kasper Kalkenberg (+1.22,6Min), der sich einen Schießfehler leistete, auf den Silber-Rang. Wie Gerhardsen blieb auch Bronzegewinner James Pacal (SUI) fehlerfrei.
Kesper und Pfund in den Top 20
Linus Kesper musste sich nach drei Schießfehlern mit Rang 15 zufriedengeben. Der 21-Jährige vom SC Willingen hatte sich damit allerdings noch vor seinen Teamkollegen Leonhard Pfund geschoben. Der hatte bei der Junioren-WM 2024 in Otepää schon Gold im Einzel gewonnen. In Östersund lief es nicht ganz so rund für den 21-Jährige vom SC Bad Tölz, der zwar die drittschnellste Laufzeit ablieferte, allerdings vier Scheiben verpasste und dadurch auf Rang 18 zurückfiel. "Es ging richtig gut. Das Ziel war, konstante Rundenzeiten zu laufen", so Pfund. Im letzten Schießen sei er "nicht genügend fokussiert gewesen" und habe eine bessere Platzierung damit weggeworfen.
Elias Seidl, Linksschütze aus Ruhpolding, fehlte es teilweise an der Konzentration. Deshalb sei es "ein ziemlich durchschnittliches Rennen", befand der 20-Jährige. Platz 23 sein Ergebnis. Teamkollege Karl Schütze reihte sich nach fünf Fehlern als 50. ein. Damit sind alle fünf DSV-Starter im Massenstart der besten 60 dabei.