Handballspiel zwischen Schwarz Weiss Erfurt und VfB Suhl LOTTO Thüringen im Foto: Tabea Dreiack 7 (Schwarz-Weiß Erfurt), Lara Darowski 13 (Schwarz-Weiss Erfurt), Antonia Greskamp 9 (Schwarz-Weiss Erfurt)

Volleyball | Bundesliga Schwarz-Weiß Erfurt will erstklassig bleiben - Liga wird aufgestockt

Stand: 26.02.2025 12:13 Uhr

Schwarz-Weiß Erfurt hat trotz der sportlichen Misere wieder einen Lizenzantrag für die 1. Liga gestellt. In der kommenden Saison wird es dann auch drei neuen Gegner geben.

In Erfurt wird auch in der kommenden Saison aller Voraussicht nach Bundesliga-Volleyball gespielt. Die sportlich abgeschlagenen Frauen von Schwarz-Weiß Erfurt haben einen Lizenzantrag für die höchste Spielklasse gestellt. Das gaben Verein und der Dachverband bekannt. Da alle drei Aufsteiger Skurios Volleys Borken, ETV Hamburg und Binder Blaubären TSV Flacht Lizenzanträge stellten, ebenso die neun diesjährigen Bundesligisten, zu denen auch der Dresdner SC und der VfB Suhl gehören, kann das Oberhaus in der kommenden Saison erstmals wieder mit der angestrebten Zahl von zwölf Vereinen spielen.

Neue Konkurrenten mitentscheiden für Erfurt

"Neben der positiven Entwicklung abseits des Spielfeldes um unsere Bundesligamannschaft, trotz dessen, dass wir unser sportliches Ziel klar verfehlt haben, war es für uns mitentscheidend, dass wir neue Teams in der 1. Bundesliga hinzubekommen. Somit wird der Wettbewerb in der Liga auch für uns wieder interessanter", begründete Schwarz-Weiß-Präsident Präsident Michael Panse die Entscheidung des Vorstandes, ein weiteres Jahr im Oberhaus antreten zu wollen.

"Dass sich drei Teams für den Aufstieg in die 1. Bundesliga entschieden haben, ist ein starkes Signal für die positive Entwicklung des Frauenvolleyballs in Deutschland", sagte VBL-Geschäftsführerin Julia Retzlaff: "Unser Engagement darf nun nicht enden – vielmehr müssen wir sicherstellen, dass die Unterstützung auch in der zweiten und dritten Saison fortgesetzt wird, um den Erfolg der Aufsteiger und der Liga zu gewährleisten."

Rückkehr zum alten Modus

Um den Neulingen den Aufstieg und die Planungssicherheit zu erleichtern, gilt eine zweijährige Nichtabstiegsregelung. "Zusätzlich profitieren die Teams von finanziellen und organisatorischen Erleichterungen, die ihnen den Einstieg in die höchste Liga erleichtern. In den zentralen Bereichen fairer Wettbewerb, wirtschaftliche Stabilität und mediale Darstellung müssen die Aufsteiger die Standards der 1. Bundesliga erfüllen", heißt es weiter von der Liga.

Die Frauen-Bundesliga wird in der Saison 2025/26 somit wieder eine einfache Hauptrunde mit 132 Spielen sowie anschließenden Playoffs absolvieren. Die in den letzten Jahren vor den Playoffs gespielte Zwischenrunde beziehungsweise dritte Spielrunde entfällt.

sid/dpa/SpiO