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Leichtathletik Mitteldeutsches Quartett für Hallen-EM nominiert
In der kommenden Woche lädt Apeldoorn die Leichtathleten zur Hallen-WM. Die Deutschen reisen mit einigen Medaillenhoffnungen an. Mit dabei sind auch vier Athletinnen und Athleten aus Sachsen und Sachsen-Anhalt.
Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hat 37 Tickets für die in der kommenden Woche in den Niederlanden beginnende Leichtathletik-Hallen-Europameisterschaft ausgestellt. Unter den 18 Athletinnen und 19 Athleten ist auch ein mitteldeutsches Quartett.
Dreispringer Max Heß aus Chemnitz, Kugelstoßerin Katharina Maisch vom LV Erzgebirge, 1.5000-Meter-Läufer Robert Farken aus Leipzig und Siebenkämpfer Till Steinforth aus Halle/Saale werden vom 6. bis 9. März in Apeldoorn am Start sein. Das gab der DLV am Donnerstag (27. Februar 2025) bekannt.
Dreispringer Heß peilt Gold an
Mit Heß reist dabei einer der Top-Favoriten auf EM-Gold zu den Titelkämpfen. Der 28-Jährige gewann am vergangenen Wochenende überlegen seinen neunten deutschen Meistertitel. Mit seinen 17,41 Metern, die Heß vor gut zwei Wochen im französischen Metz sprang, ist er aktuell der beste Dreispringer der Welt.
Neben Heß zählen auch Kugelstoß-Olympiasiegerin Yemisi Ogunleye und Weitsprung-Olympiasiegerin Malaika Mihambo zu den deutschen Medaillenanwärtern in Apeldoorn.
Bei den zurückliegenden deutschen Meisterschaften in Dortmund holte die Sächsin Maisch mit 19,10 Metern hinter Meisterin Ogunleye (20,27 Meter) Silber. Mittelstreckenläufer Farken stellte erst kürzlich eine neue deutsche Bestmarke auf der Meilendistanz auf und blieb als erster Deutscher in 3:49,45 Minuten unter der 3:50-Minuten-Marke.
dh/pm