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Topspiel gegen Leverkusen Eintracht Frankfurt baut gegen Leverkusen auf das Waldstadion und phasenweise Attacke
Nach dem Topspiel in München folgt für Eintracht Frankfurt direkt das nächste. Mit Bayer Leverkusen kommt die aktuell wahrscheinlich beste Mannschaft Deutschlands ins Waldstadion. Dino Toppmöller ist gewarnt, will sich aber nicht verstecken.
Die gute Nachricht vorweg: Eintracht Frankfurt hat an diesem Samstag (18.30 Uhr) ein Heimspiel. Das ist kein unwichtiger Faktor, empfangen die heimischen Hessen an diesem Wochenende schließlich die aktuell vielleicht beste Mannschaft dieser Republik. Bayer Leverkusen kommt zum Kräftemessen an den Main und die Frankfurter und ihr Trainer Dino Toppmöller wollen dem Team von Coach Xabi Alonso zeigen, dass sie von der spielerischen Klasse her der Werkself Paroli bieten können.
Da ist es ganz hilfreich, dass das Aufeinandertreffen in Frankfurt und nicht im Rheinland stattfindet. Denn auswärts ist bei den Hessen in Duellen mit der Creme de la Creme der Liga ein wenig der Wurm drin. Betitelt man die diesjährigen Champions-League-Teilnehmer (München, Stuttgart, Leverkusen, Leipzig, Dortmund) als Gegner mit Topspiel-Niveau, haben die Hessen in der Ferne fünf von sechs Partien verloren. In Leipzig aufgrund der DFB-Pokal-Achtelfinal-Begegnung gar zweimal. Nur in Stuttgart gab es einen Sieg. Eine düstere Bilanz.
"Können diesen Teams zuhause Paroli bieten"
In München ging das letzte Auswärts-Topspiel am Wochenende gar sehr deutlich nach hinten los, 0:4 stand es am Ende aus Frankfurter Sicht. Aber, wie erwähnt, das Spiel gegen Leverkusen findet eben nicht in der Ferne statt. "Wir können hier zuhause diesen Teams auch Paroli bieten", betonte Trainer Dino Toppmöller vor der Partie nicht zu unrecht. "Wir wissen, dass wir zu Hause in der Lage sind, gegen jeden Gegner zu bestehen."
Nimmt man erneut die fünf Gegner aus der oben genannten Reihe gab es für die Aussage zwar nur zwei Beispiele, beide stützen aber Toppmöllers These. Gegen die Bayern gab es ein spektakuläres 3:3, gegen Dortmund einen 2:0-Heimsieg. Auch Leverkusen soll nun zu spüren bekommen, dass die Hessen in der Heimat ein anderes Kaliber sind. "Wir haben gezeigt, dass wir Spitzenmannschaften schlagen können", so Toppmöller. "Wir wollen Leverkusen das Leben so schwer wie möglich machen."
Koch wieder dabei
Die Herangehensweise für diese Mission: phasenweise Attacke. Auch wenn die spielstarke Werkself immer wieder selbst Phasen besitzen werde, in denen sie "Dominanz" ausstrahlen werde und diese seine Mannschaft "überstehen" müsse, forderte Toppmöller ebenfalls: "Wir müssen unsere Akzente in der Offensive setzen."
Genau dort, in der Offensive, könnte das neue Stürmer-Doppel eine Option sein. Besonders Elye Wahi, aber auch Michy Batshuayi, seien immer näher dran an der Startelf, betonte der Eintracht-Coach, der zudem wieder auf Abwehr-Chef Robin Koch bauen kann. Ob wirklich einer der beiden gegen Leverkusen beginnen wird, ließ der Frankfurter Trainer aber - genau wie die exakte Zusammensetzung der Abwehr - naturgemäß offen.
"Brauchen perfektes Spiel"
Mehr als die genaue Zusammensetzung der ersten Elf wird es aus hessischer Sicht aber sowieso auf die Einstellung auf dem Platz ankommen, um gegen das Top-Team aus Leverkusen zu bestehen. Oder um es mit Toppmöller zu sagen: "Wenn wir etwas mitnehmen wollen, brauchen wir ein perfektes Spiel." Da hilft es aber trotzdem, dass das Spiel im Waldstadion stattfindet. Und nicht in Leverkusen.
So könnte die Eintracht spielen:
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