
Reitsport Dressurreiterin Werth beim Weltcup-Finale auf Rang zwei
Beim Weltcup-Finale in Basel hat Dressurreiterin Isabell Werth ihren sechsten Gesamtsieg klar verpasst.
Die erfolgreichste Reiterin der Welt musste sich beim Final-Turnier in Basel am Samstag mit Platz zwei begnügen. Die 55-Jährige aus Rheinberg ritt in Basel allerdings nicht ihr Toppferd Wendy, mit dem sie im Vorjahr bei den Olympischen Spielen in Paris Gold und Silber gewonnen hatte.
Bei der inoffiziellen Hallen-Weltmeisterschaft setzte Werth auf Quantaz, um Wendy zu schonen und auf die Freiluft-Saison vorzubereiten. Ihr Ziel in Basel war es, aufs Podium zu kommen. Das ist ihr gelungen.
Fry holt Titel mit Glamourdale
Den Titel sicherte sich Charlotte Fry mit Glamourdale, die sowohl die Qualifikation als auch die Kür sicher gewann. Es war der erste Weltcup-Titel für die 29 Jahre alte Reiterin aus Großbritannien. Gute Vorstellungen zeigten die beiden deutschen Debütantinnen. Bianca Nowag-Aulenbrock ritt bei ihrem ersten Final-Turnier im Sattel von Florine auf Platz sechs. Carina Scholz kam mit Soiree d'Amour auf Rang elf.
Auch bei den Springreitern dürfte es keinen deutschen Titel geben. Vor der letzten von drei Teilprüfungen am Sonntag ist Sophie Hinners nach zwei Springen als Beste des Quintetts in der Gesamtwertung Neunte mit ihrem Pferd My Prins. Die 27-Jährige aus Pfungstadt liegt sieben Punkte hinter dem führenden Julien Epaillard aus Frankreich.
Unsere Quellen:
- Nachrichtenagenturen dpa und sid