
Handball | Champions League SC Magdeburg zieht gegen Bukarest mühelos ins Viertelfinale ein
Durch einen nie gefährdeten Sieg beim Heimspiel in Dessau hat der SC Magdeburg problemlos das Ticket für das Champions-League-Viertelfinale gebucht. Gegen Dinamo Bukarest zeigte das Wiegert-Team in der ersten Halbzeit eine echte Gala-Vorstellung und führte den Gegner phasenweise vor.
Der SC Magdeburg ist nach einem mühelosen 35:29 (21:10)-Rückspielerfolg gegen Dinamo Bukarest in die nächste K.o.-Runde der Champions League eingezogen und spielte dabei in den ersten 30 Minuten fast wie im Rausch. Bereits vor einer Woche hatte der SCM in Rumänien das Hinspiel gewonnen. Im Viertelfinale wartet nun mit dem ungarischen Vertreter Veszprém HC ein anderes Kaliber auf den SCM.
Feuerwerk in Halbzeit eins
Die Magdeburger ließen sich nicht von der ungewöhnlich offensiven Abwehr der Gäste beeindrucken, SCM-Trainer Bennet Wiegert hatte ein entsprechendes Mittel parat. Den Magdeburger gelangen die ersten drei Treffer der Partie, nach sechs Minuten nahm Gäste-Coach David Camara beim Stand von 1:5 aus seiner Sicht die erste Auszeit.
Magdeburg blieb aber unerbittlich, war defensiv selbst hellwach und in den Angriffen eiskalt. Die Wurfeffizienz lag zwischenzeitlich bei 89:35 Prozent. "Ihr macht das fantastisch", lobte Wiegert in seiner Auszeit nach 20 Minuten. Da führte der SCM bereits mit sieben Toren, bis zur Halbzeit wuchs der Vorsprung auf elf Treffer an. Mit der Differenz aus dem Hinspiel war das Polster nun bei 15 Toren.
Bukarest darf nun auch mitspielen
Der zweite Durchgang begann nicht mit der gleichen Intensität, man merkte, dass die SCM-Spieler vor allem defensiv mehr als einen Gang zurückschalteten. Bukarest konnte das Spiel nun offen gestalten und den Rückstand schnell bis auf sieben verkürzen (35./21:14). Das aber gefiel Wiegert nicht so richtig, der seine Männer in einer Auszeit in der gegebenen Ruhe um etwas mehr Einsatz bat: "Ich habe keinen Stress, aber ich will, dass wir die verdammte zweite Halbzeit auch gewinnen." Dieser Wunsch sollte sich aber nicht erfüllen, dennoch war das Weiterkommen zu keinem Zeitpunkt mehr gefährdet. Omar Ingi Magnusson war mit acht Treffern der erfolgreichste Werfer des SCM.
Weiter geht es für Magdeburg in der Königsklasse am 23. oder 24. April mit dem Hinspiel gegen Veszprém in der heimischen GETEC-Arena. Das Rückspiel findet eine Woche später in Ungarn statt.
rac