Viktor Norberg von der HSG Wetzlar prallt an Gummersbachs Tilen Kodrin und Stepan Zeman ab.

Handball-Bundesliga HSG Wetzlar wird vom VfL Gummersbach in einer Hälfte abgefrühstückt

Stand: 27.03.2025 20:41 Uhr

Die HSG Wetzlar hat beim VfL Gummersbach eine herbe Niederlage einstecken müssen. Schon vor der Pause war das Spiel praktisch entschieden. Die Gastgeber ließen am Ende noch Gnade walten.

Für Wetzlar war am Donnerstag in der Handball-Bundesliga beim VfL Gummersbach nichts zu holen. Die 24:33 (9:17)-Niederlage entsprach am Ende den Kräfteverhältnissen, die klar verteilt waren. Erst als alles entschieden war, steigerten sich die Mittelhessen.

Für die Gäste deutete sich früh an, dass es schwer werden würde. Der Heimsieg am Sonntag gegen Frisch Auf Göppingen sollte eigentlich Selbstvertrauen gegeben haben, doch das Team von Trainer Frank Carstens hatte offensiv überhaupt keine Idee. In den ersten 14 Minuten gelangen dürre zwei Tore. In der gesamten ersten Hälfte kamen nur sieben weitere Treffer hinzu. Weniger waren es vor der Pause in dieser Saison noch nie. 17:9 hieß es da bereits für Gummersbach.

Ergebniskosmetik in der Schlussphase

"Wir kriegen hinten keinen Zugriff und haben vorne zu viele Ballverluste", fasste Lion Zacharias zur Pause bei Dyn zusammen und folgerte: "Wir müssen uns überall steigern." So weit die Theorie. Vor dem gegnerischen Kasten war kaum ein Durchkommen und die formstarken Gummersbacher, die zuletzt in schöner Regelmäßigkeit 35 Tore und mehr erzielten, nahmen einfach den Fuß nicht vom Gas, führten lange zweistellig.

Erst als längst klare Verhältnisse geschaffen waren, hatte die HSG noch etwas hinzuzufügen und gestaltete das Ergebnis mit einem zwischenzeitlichen 9:3-Lauf ein wenig freundlicher. Dass es am Ende nur 33:24 für Gummersbach hieß, war aber eher den Hausherren geschuldet, die mit ihren Kräften haushalteten, als den an diesem Abend überfragten Gästen.

VfL Gummersbach - HSG Wetzlar 33:24 (17:9)
Tore Gummersbach: Schluroff (9), Horzen (8), Köster (5), Mahé (4), Vujkovic (3/1 Siebenmeter), Pregler (2) Kodrin (1), Häseler (1)
Tore Wetzlar: Ahouansou (9), Petersen Norberg (3), Zacharias (3/2), Schoch (2), Becher (2), O. Klimpke (2), Müller (1), Meyer Ejlersen (1), Krakovszki (1)

Zuschauer: 4.132 (ausverkauft)