Symbolbild 2. Bundesliga

Ab 2. August 2. Bundesliga - alles Wichtige zum Saisonstart

Stand: 23.07.2024 19:54 Uhr

Ganz viel Tradition, zahlreiche Favoriten und ein Fußball-Weltmeister auf der Trainerbank - alles Wichtige zum Start der 2. Fußball-Bundesliga.

Wie sieht der Spielplan aus?

Die 51. Spielzeit der 2. Bundesliga startet am Freitag, dem 2. August. Nach dem 17. Spieltag geht es am 22. Dezember in die Winterpause, am 17. Januar 2025 rollt dann wieder der Ball. Der  34. und letzte Spieltag ist am 18. Mai 2025 angesetzt.

Die beiden Relegationsspiele zwischen dem 16. der Bundesliga und dem Dritten der 2. Bundesliga sollen am 22. und 26. Mai 2025 angepfiffen werden. Zwischen dem Dritten der 3. Liga und dem 16. der 2. Bundesliga gibt es die Relegationsspiele am 23. und 27. Mai.

An den Anstoßzeiten hat sich nichts geändert. Zwei Partien werden freitags um 18.30 Uhr angepfiffen, samstags gibt es drei Spiele um 13 Uhr und eins um 20.30 Uhr, sonntags rollt der Ball ab 13.30 Uhr in drei weiteren Stadien.

Wer ist neu in der Liga dabei?

Neu mit dabei sind die beiden Bundesliga-Absteiger 1. FC Köln und SV Darmstadt 98 - die "Lilien" mussten den direkten Wiederabstieg hinnehmen. Aus der 3. Liga stiegen der SSV Ulm 1846, Preußen Münster und der SSV Jahn Regensburg auf. Während Regensburg der unmittelbare Wiederaufstieg gelang, schafften sowohl Ulm als auch Münster den Durchmarsch aus der Regionalliga und kehren damit nach 23 (Ulm) beziehungsweise 33 Jahren (Münster) in die zweithöchste Spielklasse zurück.

Der FC St. Pauli und Holstein Kiel spielen jetzt in der Bundesliga. Der SV Wehen Wiesbaden, Hansa Rostock und der VfL Osnabrück stiegen in die 3. Liga ab.

Was passiert zum Start?

Die Saison startet mit einem Knaller: Das Eröffnungsspiel bestreiten der 1. FC Köln und der Hamburger SV - und damit zwei Traditionsklubs. Anstoß ist ausnahmsweise um 20.30 Uhr.

Am Samstag treffen dann mit dem Karlsruher SC und dem 1. FC Nürnberg zwei weitere Bundesliga-Gründungsmitglieder im direkten Duell aufeinander.

Wie berichtet die Sportschau?

Alle Partien der 2. Bundesliga werden in voller Länge als Radioreportage live übertragen. Zudem gibt es zu jedem Spiel auf sportschau.de auch einen Live-Ticker.

In der Sportschau am Samstag im Ersten gibt es ab 18 Uhr Zusammenfassungen der Samstagspartien.

Die Highlights aller Spiele sind jeweils ab montags, 0.01 Uhr auf sportschau.de, in der ARD Mediathek und auf dem Sportschau-Kanal bei YouTube zu sehen.

Wer sind die Favoriten?

Fest steht: In der mit Traditionsvereinen gespickten 2. Liga wird es wieder eng und spannend zugehen. Topfavoriten sind der Hamburger SV und Fortuna Düsseldorf. Die Hanseaten wollen im siebten Anlauf endlich zurück ins Oberhaus, und die Rheinländer scheiterten in der vergangenen Saison denkbar knapp in der Relegation am VfL Bochum.

Der 1. FC Köln und Darmstadt 98 gehören als Bundesliga-Absteiger naturgemäß ebenfalls zum Kreis der Favoriten. Die Kölner dürfen wegen eines Verstoßes gegen FIFA-Regularien allerdings in diesem Sommer keine neuen Spieler verpflichten.

Und dass der direkte Wiederaufstieg enorm schwierig ist, zeigten in der Vorsaison Hertha BSC und der FC Schalke 04. Beide Klubs nehmen in dieser Spielzeit einen erneuten Anlauf. Hoffnungen dürfen sich zudem Hannover 96 und der Karlsruher SC machen.

Was hat sich auf dem Transfermarkt getan?

Die Zweitligisten hielten sich fast schon traditionell auf dem Transfermarkt zurück. Der Großteil der neuen Spieler wechselte ablösefrei oder wurde von anderen Klubs ausgeliehen. So aber kam beispielsweise der Hamburger SV an Kölns Stürmer Davie Selke, und der 1. FC Nürnberg sicherte sich die Dienste des Innenverteidigers Robin Knoche von Union Berlin. Für beide wurde keine Ablöse fällig.

Einige bemerkenswerte Transfers gab es dennoch. So verpflichtete der FC Schalke für 2,5 Millionen Euro Rechtsaußen Moussa Sylla vom Pau FC aus Frankreich.

Fortuna Düsseldorf überwies für den Isländer Isak Johannesson zwei Millionen Euro an den FC Kopenhagen. Und Hannover 96 gab für Linksaußen Jannik Rochelt von der SV Elversberg 1,5 Millionen Euro aus. Bekanntestes neues Gesicht in der Liga ist allerdings Miroslav Klose. Der Weltmeister von 2014 und DFB-Rekordtorschütze übernahm das Traineramt beim 1. FC Nürnberg.

Was ist sonst noch neu?

Die "Mecker-Regel", die erstmals bei der EM angewendet wurde, wird auch in der 2. Bundesliga eingeführt. Die "Kapitänsregelung" besagt, dass sich nur noch die Spielführer beider Mannschaften bei den Unparteiischen über deren Entscheidungen beschweren dürfen. Bei Kommentaren oder Reaktionen anderer Spieler drohen schnell Gelbe Karten.

Wenn der Kapitän ein Torhüter ist, soll vor Spielbeginn ein Vertreter für ihn auf dem Feld für den Referee-Dialog benannt werden, falls sich weiter entfernt eine strittige Szene ereignet. In den EM-Partien hat es sichtbar weniger Diskussionen auf dem Rasen gegeben als sonst.