Argentiniens Giuliano Simeone jubelt beim Sieg gegen Brasilien

WM-Qualifikation Argentinien demütigt Brasilien

Stand: 26.03.2025 15:45 Uhr

Argentinien hat in der Südamerika-Qualifikation für die Fußball-WM 2026 den Erzrivalen Brasilien mit einer Packung nach Hause geschickt. Die Argentinier hatten bereits zuvor als erste südamerikanische Mannschaft die Qualifikation perfekt gemacht.

Julio Álvarez (4.), Enzo Fernández (12.), Alexis Mac Allister (37.) und Giuliano Simeone (71.) sorgten für Treffer bei einer 4:1 (3:1)-Machtdemonstration gegen die taumelnde "Seleção" und ersetzten die 85.000 Fans im ausverkauften Monumental-Stadion von Buenos Aires in kollektiven Freudentaumel. Für Brasilien traf Ex-Bundesligaprofi Matheus Cunha (27.) zum zwischenzeitlichen 1:2.

Kein Messi, kein Neymar beim Südamerika-Klassiker

Sowohl Argentiniens Superstar Lionel Messi als auch Brasiliens Neymar fehlten bei dem "historischen Tanzball", wie das argentinische Sportblatt "Olé" den Sieg der "Albiceleste" im Nachhinein euphorisch feierte.

"WIr haben als Team gespielt und gewonnen, nur deshalb konnten wir Brasilien in Schach halten. Das ist die einzige Möglichkeit, dieses Team zu schlagen", sagte Argentiniens Coach Lionel Scaloni der Zeitung "Clarin".

Der Weltmeister hatte sich schon vor dem Spiel durch Boliviens Nullnummer gegen Uruguay das WM-Ticket gesichert. Für Brasilien bleibt das WM-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko trotz der fünften Niederlage im 14. Quali-Spiel unverändert in Reichweite. Der fünfmalige WM-Champion liegt in der südamerikanischen Quali-Gruppe mit 21 Punkten auf Rang vier.

Brasiliens Nationalcoach Dorival Júnior schon wieder angezählt

Brasiliens Medien spekulieren dennoch bereits über eine Ablösung von Nationaltrainer Dorival Júnior nach nur einem Jahr Amtszeit. Hinter den enteilten Argentiniern (31) knubbeln sich im Kampf um fünf weitere Endrunden-Plätze vor Brasilien noch Ecuador (23) nach einem 0:0 in Chile und Uruguay (21) sowie dahinter Paraguay (21) und Kolumbien (20) nach ihrem 2:2 (1:2). Venezuela (15) hat auf Platz sieben trotz eines 1:0 (1:0) gegen Peru schon gebührenden Rückstand.